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Was ist die Sticking Region und wie überwindet man sie?

Im Krafttraining ist die Sticking Region ein Begriff, der oft in Verbindung mit Übungen wie Kniebeugen, Bankdrücken oder Kreuzheben fällt. Sie beschreibt den Moment in einer Bewegung, in dem der Fortschritt stockt, weil mechanische und muskuläre Voraussetzungen auf ihre Grenzen stoßen. Für viele Athleten ist die Sticking Region der entscheidende Punkt, an dem Fortschritt oder Stagnation definiert wird. Doch was genau passiert in der Sticking Region, und wie kann man sie überwinden? In diesem Artikel beleuchten wir die wissenschaftlichen Hintergründe und zeigen effektive Trainingsmethoden, um diese Schwachstelle zu meistern.


Was ist die Sticking Region?

Die Sticking Region ist eine kritische Phase innerhalb einer Bewegung, in der die mechanischen Hebelkräfte und die muskuläre Aktivierung auf ein Minimum reduziert sind. Dieser Moment führt oft dazu, dass das Gewicht nicht weiter bewegt werden kann, obwohl der Athlet in anderen Teilen der Bewegung deutlich stärker ist.

Die Mechanik der Sticking Region

Mechanisch gesehen tritt die Sticking Region auf, wenn die beteiligten Muskeln in einer ungünstigen Position arbeiten. Dies passiert häufig in der Übergangsphase von der exzentrischen (abwärts) zur konzentrischen (aufwärts) Bewegung. In dieser Phase können Faktoren wie Gelenkposition, Muskelspannung und die Lastverteilung den Fortschritt erheblich erschweren (Saeterbakken et al., 2016).

Beispiele:

  • Kniebeugen: Die Sticking Region liegt oft am tiefsten Punkt, wenn der Quadrizeps und die Gesäßmuskulatur maximal gedehnt sind und die mechanischen Hebelkräfte am schlechtesten sind.
  • Bankdrücken: Der kritische Punkt ist oft knapp über der Brust, bevor die Brustmuskulatur und der Trizeps vollständig in die Bewegung eingreifen können.

Wissenschaftlicher Hintergrund der Sticking Region

Die Sticking Region wird durch biomechanische und physiologische Faktoren beeinflusst. Studien zeigen, dass die Kombination aus Muskelaktivität, Gelenkwinkeln und externem Widerstand entscheidend ist.

1. Hebelkräfte und Gelenkwinkel

Ein Grund für die Sticking Region sind ungünstige Hebelverhältnisse. Wenn der Gelenkwinkel nicht optimal ist, können Muskeln nicht ihre maximale Kraft entfalten. Dies führt dazu, dass der Athlet in bestimmten Bewegungsabschnitten weniger Kontrolle über die Last hat (Kubo et al., 2018).

2. Neuromuskuläre Aktivierung

In der Sticking Region können Muskeln oft nicht schnell genug motorische Einheiten rekrutieren, um die benötigte Kraft zu erzeugen. Dies führt zu einer Unterbrechung des Bewegungsflusses (McMaster et al., 2009).

3. Kinetische und kinematische Schwächen

Die Geschwindigkeit der Bewegung nimmt in der Sticking Region häufig ab, was den Bewegungsfluss weiter hemmt. Dies resultiert in einer verminderten Gesamtleistung und einer ineffizienten Kraftübertragung (Joy et al., 2016).


Wie man die Sticking Region überwindet

Die gute Nachricht ist, dass die Sticking Region durch gezielte Trainingsmethoden optimiert werden kann. Hier sind einige effektive Ansätze:

1. Verwendung von elastischem Widerstand

Elastische Widerstände wie Fitnessbänder sind eine der effektivsten Methoden, um die Sticking Region zu überwinden. Sie erzeugen eine progressive Belastung, die am stärksten ist, wenn die Muskeln am meisten gefordert werden. Dies führt zu einer besseren Anpassung an die Kraftkurve und einer gezielten Überladung der kritischen Phase (Saeterbakken et al., 2016).

Vorteile:

  • Erhöhte neuromuskuläre Aktivierung: Die zusätzliche Spannung fördert die Rekrutierung von Motorneuronen.
  • Bessere Kontrolle: Die Belastung wird gleichmäßiger verteilt, was die Bewegungsökonomie verbessert.

2. Isometrisches Training

Isometrische Übungen sind ideal, um die Sticking Region zu stärken. Indem Athleten die Bewegung an ihrem kritischen Punkt halten, erhöhen sie die Muskelspannung und verbessern die neuromuskuläre Kontrolle.

Beispiel:

  • Isometrisches Bankdrücken: Die Stange wird in der Sticking Region gegen Sicherheitsstangen gedrückt, um die Kraftentwicklung in diesem Bereich zu fördern.

3. Training mit Post-Activation Potentiation (PAP)

PAP ist eine Methode, bei der schwere Lasten mit explosiven Bewegungen kombiniert werden. Dies verbessert die neuromuskuläre Aktivierung und erhöht die Leistungsfähigkeit in der Sticking Region.

Beispiel:

  • Kniebeugen mit explosivem Sprung: Nach einer schweren Kniebeuge (z. B. 85 % des 1RM) wird ein Sprung mit maximaler Explosivität durchgeführt.

4. Tempo-Training

Indem die Geschwindigkeit der Bewegung verlangsamt wird, können Athleten die Sticking Region gezielt adressieren. Dies erhöht die Kontrolle und verbessert die Muskelkoordination.

Beispiel:

  • Langsame Kniebeugen: 4 Sekunden abwärts, 2 Sekunden halten, 1 Sekunde aufwärts.

Praktische Übungen zur Verbesserung der Sticking Region

Hier sind drei spezifische Übungen, die helfen, die Sticking Region zu überwinden:

  1. Banded Squats (Kniebeugen mit Fitnessbändern):
  • Ziel: Verbesserung der Kraftkurve und neuromuskulären Aktivierung.
  • Durchführung: Fitnessbänder werden an der Langhantel befestigt, um den Widerstand progressiv zu erhöhen.
  1. Isometrisches Bankdrücken:
  • Ziel: Stärkung der kritischen Phase durch statische Spannung.
  • Durchführung: Die Stange wird an der Sticking Region für 5–10 Sekunden gehalten.
  1. Plyometrische Liegestütze mit Widerstandsbändern:
  • Ziel: Verbesserung der Explosivkraft und Schnellkraft.
  • Durchführung: Widerstandsbänder werden um den Rücken gelegt, während der Athlet explosiv nach oben drückt.

Fazit

Die Sticking Region mag für viele Athleten wie eine unüberwindbare Hürde erscheinen, doch mit den richtigen Strategien und Werkzeugen kann sie gezielt adressiert werden. Elastische Widerstände, isometrisches Training, PAP und Tempo-Übungen sind effektive Ansätze, um biomechanische Schwächen zu überwinden und die neuromuskuläre Aktivierung zu verbessern.

Durch ein gezieltes Training in der Sticking Region können Athleten nicht nur ihre Leistung steigern, sondern auch Verletzungen vorbeugen und langfristig von einem effizienteren Bewegungsablauf profitieren. Mit Tools wie dem EXOPEK Pro können diese Methoden effektiv umgesetzt werden – ein echter Gamechanger für Athleten und Trainer.


Quellen

  1. Saeterbakken, Andersen & van den Tillaar (2016): "Effects of Elastic Resistance on Kinematics and Muscle Activation".
  2. Joy et al. (2016): "Variable Resistance Training and Its Biomechanical Impact".
  3. McMaster, Cronin & McGuigan (2009): "Neuromuscular Adaptations to Elastic Resistance".
  4. Kubo et al. (2018): "Biomechanical Effects of Resistance Training".
  5. Anderson, Sforzo & Sigg (2008): "Optimizing Strength Training Through Biomechanical Adaptations".

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